Bis Frühjahr 2008 war ich

auch Motorradfahrer.

 

 

Nach ca. 10-jähriger Pause 

wegen Reiten

(beides zusammen geht nicht)

hatte ich mit dieser Maschine

 wieder angefangen zu biken.

Es machte wieder richtig

Spaß und die Klamotten sind genau

mein Geschmack,

besonders die Lederjacke.

Die Stiefel sind noch vom Reiten

übrig geblieben.

Habe noch etliche Paare. 

 Man kann aber nicht nur

immer fahren,

ein Nickerchen in freier

Natur

kommt auch gut.

Aber der Tank von der Maschine 

war ein wenig klein

und ohne Windschutz 

sind weite Strecken

doch etwas anstrengend geworden.

Also musste was Neues her

und das war SIE!

 Tourentauglich und großer Tank.

Nur das Fahrwerk

war nicht vom Besten. 

Auch nach etlichen Umbauten nicht.

So kam es wie es kommen musste.

Nachdem meine Ex sich eine

Honda CBR 600 F zugelegt 

hatte und mit Bekannten beim 

Kurvenräubern viel Spaß hatte,

bangte ich um mein Leben

 immer im Zweifel schaffst du 

die Kurve oder nicht?

Da ich kein Fan von Vollverkleideten

Motorräder bin,

hatte ich mir dieses Prachtstück 

angeschafft und war

voll zufrieden damit.

 

                                    

Im August 2002 

bin dann ich mal zu einer 

langen Tour aufgebrochen.

Meine erste Station war der Bodensee.

Dann ging es weiter über die Pässe nach 

Garmisch-Partenkirchen.

Leider ging ab da 

der Regen los.

 

 

Meine nächste Etappe führte mich dann 

an der Berggrenze vorbei nach Passau.

Es war genau die Zeit ,  wo das Jahrhundert - Hochwasser war.

Mein weitereWeg führte mich dann in Tschechien in einen Ort 

der sich Dosky nennt.

 

Es ist ein  kleiner Ort 

an einem schönen See.

Dort verbrachte ich dann eine 

Woche bei zum Glück 

schönsten Wetter.

Tschechien hat mich 

schwer beeindruckt.

Dass es preisgünstig ist ,

weiß man ja ,

aber dass die Menschen 

dort so gastfreundlich sind

 und nett 

ist weniger  bekannt.

 

 

Ich habe auch mit einigen 

Einheimischen trotz Sprachschwierigkeiten 

viel Fun gehabt.

 

 

 

 

Von Tschechien bin ich dann noch bei Bekannten auf einem Campingplatz

in Senftenberg gewesen.

Da es aber ,wie schon erwähnt ,die Zeit des Jahrhunderthochwasser war,

könnt Ihr euch vorstellen dass viele meiner Sachen nass waren.

Die anderen waren inzwischen schmutzig .

Also beschloss ich ,erst mal nach Hause zu fahren.

Es ging dann durch die neuen Bundesländer heimwärts.

 

Es war schon erschreckend zu sehen wie alles unter Wasser stand.

Teilweise fuhr ich über Strassen ,die total überflutet und verschlammt waren.

Mein Moped sah aus ,alles voll Schlamm ,teilweise so schlimm

dass ich den Kühler frei spritzen musste.

 

 

Nachdem ich zu Hause alle Sachen gewaschen hatte 

 und auch alles wieder 

trocken war,

startete ich eine neue Etappe.

 

Es ging durchs Bergische

und Weser Bergland

 in die Lüneburger Heide.

Hamburg musste  auch besichtigt werden.

Ein netter Biker hat mich aufgegabelt ,

als er merkte dass ich

 orientierungslos durch Hamburg kurvte.

Nachdem er in seiner

Kneipe alles erledigt hatte , 

(natürlich in St.Pauli )

zeigte er mir die Stadt .

Fand ich echt nett ; 

 allschönen Plätze 

hätte ich sonst nicht gesehen .

 

Ja ihr seht richtig ,

mein Moped 

und ich vor der 

Herbert Str. :-)

Aber ich habe sie nur von 

außen gesehen.

Ist nicht so meine Welt .

 

In St,Peter Ording war ich 

dann auch. 

Es war das einzige mal,

dass ich kein Hotelzimmer

 bekommen habe.

Also musste ich zelten.

War aber nicht so besonders ,

weil einen

die Mücken aufzufressen drohten.

Abends konnte man sich nicht draußen aufhalten.

 

Hier sind die berühmten 

Strandhäuser wo 

"Gegen den Wind"

gedreht wurde .

In Wirklichkeit 

sind es Restaurants.

Man sollte nicht am Strand rumfahren :-)

Habe mich mit dem Hinterrad eingegraben 

und kam da alleine nicht mehr raus.

Aber es gab nette Surfer ,die mir dann geholfen haben.

 

 

 

Natürlich habe ich auch 

Ausflüge gemacht .

War auch auf Sylt und 

frage mich , 

was alle daran so toll finden.

 

Es ging dann die Küste lang

bis ich abbog nach Legten.

Das ist in der Nähe von Münster 

und dort ist das Münsterland Dorf

wo viele

 Kegelvereine zum Feiern hin fahren.

 

Ich habe dort dann auch ein 

Wochenende Party gemacht.

Anschließend ging es dann nach Hause.

 Insgesamt  bin ich in 4 Wochen

5200 km gefahren.

Alles alleine ,es sei den ich habe mich unterwegs kurz

einer Gruppe angeschlossen.

Mein Fahrstil war schön gemütlich und alles anschauend zu fahren.

Schließlich hatte ich Urlaub und war nicht auf der Flucht .

Es hat mir richtig Spaß gemacht  

 

 

 

 

 

Meine Saison 2003 fing nicht gut an.

Bei der ersten Ausfahrt im Frühjahr bin ich gerade mal 50 Meter

gekommen.

Man sollte vorsichtig bremsen mit neuen Reifen, na ja ich lag auf

der Nase.

Ich selber habe nichts abbekommen, 

aber das Moped sah nicht gut aus.

Verkleidung verbröselt, dicke Beule im Tank, 

Lenker krumm und Spiegel abgebrochen.

Nach einiger Suche und dank Ebay hatte ich die Teile zusammen.

Eine Zeitlang fuhr ich mit einem zweifarbigen Moped rum.

Auch hatte ich die Kiste einem Kumpel geborgt, der damit

3000 km in Schottland gefahren ist.

 

Nichts desto trotz bin ich aber einige Touren gefahren.

Die Erste ging über mehrende Tage durchs Sauerland.

 

 

Es ist schon 

eine schöne Gegend.

Es ging es durchs Bergische Land nach

Winterberg - dort übernachtete ich dann.

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Am anderen Tag fuhr ich über Umwege

nach Willingen.

Hatte vor einen Tag Party zu machen.

Also im „Sauerland Stern“ eingemietet.

Aber es hat sich nicht gelohnt, 

es war nicht viel los

 

 

Sonntags ging es dann wieder nach Hause.

Es hat aber wieder Spaß gemacht auf Tour zu sein.

Anschließend waren keine großen Touren mehr auf dem Programm, 

nur mal so schnell nach Luxemburg usw.

 

 

 

Im Juli dann war es endlich soweit, das mein Moped wieder

voll in Ordnung war und auch gut aussah.

Sie war jetzt gelb.

 

 

 

Es stand nichts mehr im Wege wieder auf große Tour zu gehen.

 

Aus einer 

Motorrad Zeitung 

hatte ich ein

 Angebot gelesen - 

3 Tage 

in den Bayrischen Wald 

mit Vollpension für 110 € .

 

Es war ein wirklich gutes Hotel .

Ich habe es als Ausgangspunkt 

für Tages-Touren genommen.

Grainet war der Ort

wo es sich befand...

Nahe der Österreichen 

und Tschechischen Grenze.

 

Eine Tagestour führte 

mich nach

 Berchtesgarten

und Salzburg.

Es war verdammt heiß 

und man war froh

wenn man eine 

Abkühlung bekam.

Im Hintergrund ist, 

wen es interessiert,  

das Mozart Geburtshaus.

 

 

 

In Österreich habe ich diese Kneipe gefunden.

Der Wirt ist totaler Ferrari-und Schumi Fan.

Er hat wer weiß wie viele Autogramme und solche Sachen ausgestellt.

 

Nach drei Tagen in Bayern ging es dann nach Tschechien.

 

Hier der Grenzübergang bei Passau.

 

 

 

 

 

Ich habe mich gewundert, 

dass sich seit vorigem Jahr alles geändert hat

in dem Lande.

Die Straßen sind verbessert worden oder sind im Bau .

 

 

 

Leider sind die kleinen Raststätten

fast verschwunden,

wo man sehr preisgünstig

was Essen und Trinken konnte.

Es sind Tankstellen-Anlagen

entstanden mit Gastronomie,

aber es ist auch noch preisgünstig im Gegensatz

zu Deutschland.

 

 

 

 

Nach so 500 km war ich dann am Ziel .

 

 

 

Ich verbrachte 3 Tage in Doksy,es war super Wetter und

ich bin einige Male mit Tschechen zu kurzen Touren gestartet.

Der Heimweg ging dann über Dresden und Halle durch den Harz .

 

 

 

Im August hatte ich wieder eine Woche frei 

und hatte eigentlich vor in den

Schwarzwald zu fahren.

Habe mich dann aber doch anders entschieden.

Mein Hobby war ja das fahren ,

am liebsten morgens auf die Fazer und Abends wieder runter.

Ich habe in der Zeit in Tschechien einige Leute kennergelernt 

und wollte sie auch wieder sehen.

Nein nein keine Mädels :-)

Die Entscheidung fiel mir dann leicht,  

wieder nach Tschechien zu fahren,

niedrige Benzinpreise und Unterkunftskosten von 8 € der Tag

 

 

Diesmal ging es durch Franken und bei 

Hof über die Grenze.

Durch die Dörfer, die meist im Kern einen Teich haben,

 so wie hier.

 

 

 

Es gibt aber auch

 Plattenbauten.

Aber es ist kein Vergleich 

mit dem was

 ich in Ost-Deutschland 

gesehen habe.

Es gibt keine 

Schmierereien und es 

ist alles gepflegt 

und sauber.

 

 

 

 

 

 

Kleinere Wartungsarbeiten

müssen auch erledigt werden.

 

 

 

 

 

 

Es gibt auch noch mache Schätze in

Tschechien.

So wie dieser Skoda Bj.1960

...  topgepflegt...

Der Herr hat mich sogar damit 

fahren lasse.

Ein super Gefühl.

 

 

Leider geht alles mal zu Ende.

 

Mehr von meiner Tschechientour könnt ihr bei

www.doksy.de

(Für den Inhalt der HP bin ich nicht verantwortlich)

unter Reiseberichte nachlesen.

Wenn Jemand Infos braucht

kann er sich gerne bei mir melden.

 

 

Meine Touren in 2004 

gingen ausnahmslos nach Tschechien.

Diesmal war ich viel in  der Gegend

 um Budweis .

 

 

Erst mal ging es wieder 

über die Grenze.

Aber seit Tschechien 

in der EU ist geht es 

sehr flott.

Doksy musste natürlich auch sein .

Dieses mal habe ich ein paar Jungs aus Dresden getroffen

die mit ihren Mopeds dort waren.

Erinnerte mich an meine Jugend ,wir sind immer zum Nürnbergring 

gefahren.

   

Tschechen können echt gut feiern.

Ich war auf einer privaten Fete

eingeladen und ich 

kann Euch sagen .

Da ging die Post ab.

Budweis ist eine echt 

schöne Stadt.

Einen wunderschönen 

Stadtkern mit gut erhaltenden 

alten Häusern.

In einer Stadt wo so gutes Bier gebraut wird,

gibt es natürlich auch jede Menge

guten Kneipen  

Von Budweis ca. 25 km entfernt 

ist ein Kurort namens Trebon.

Eine kleine Stadt umgeben von vielen Fischteichen.

Dort kann man es auch gut aushalten.

Brunnen findet man 

fast in jeden Stadtplatz

So stand mein Moped 

Tagelang in einem Wohngebiet,

auch Nachts.

Es ist nie was dran gewesen.

Also vor Diebstahl braucht man 

nicht mehr Angst zu haben wie in 

Deutschland.  

Nein ich bin nicht unter 

die Piraten gegangen.

Fahre weiter Motorrad ,

werde eh schnell

Seekrank :-)

Je öfter ich gefahren bin um so mehr Klamotten schleife ich mit .

 

 

 

  2006 bin ich nicht viel gefahren.

Im Frühsommer war das Wetter nicht so gut :-(

Im Sommer ging es Job mäßig nicht und im Herbst

musste ich mit meinen neuen Spielzeug

( Mercedes SLK )

spielen.

 

 

Im Mai 2008

endete mein Bikerleben

 

Die letzten Zwei Jahre bin ich kaum gefahren.

Man wird alt und bequem

Oder besser gesagt der SLK hat mir

mehr Spaß gemacht.

Verkauft habe ich die Fazer an Bernd

Ich wünsche ihm soviel Spaß

mit dem Moped wie ich es gehabt habe.

Vor allen Dingen immer eine

Unfallfreie und Pannenlose Fahrt.